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Wenn der Garten als ganzer harmonisch wirkt, hat der Gartengestalter einen guten Job gemacht. Doch das stimmige Gesamtbild ergibt sich immer aus der Summe einzelner Ideen und Lösungen. Auf diese Puzzlesteine einer guten Gartengestaltung wollen wir hier einen Blick werfen und interessante Lösungen  vorstellen.

Entspannter Blick

Dieser Sitzplatz kann so einiges und bildet den perfekten Abschluss des ihn umgebenden Gartens. Gleich nebenan: ein Living Pool. Wer dort geschwommen ist oder in der hauseigenen Sauna war, findet in der heimelig umschlossenen Loungeecke ein sichtgeschütztes Refugium. Gleichzeitig gibt der Platz den Blick auf den rund 40 Meter langen Garten frei, der so in seiner ganzen Schönheit und aus anderer Perspektive genossen werden kann. Die Dachbegrünung und die verwendeten Materialien – unter anderem Schiefer und Eschenholz – sorgen, wie die Gesamtgestaltung des Gartens, für die perfekte Balance aus Natur und Design.


Dezenter Aha-Effekt

Dieses Beet hat wunderbar meditative Wirkung: Im Wind wogen Lampenputzergras und Chinaschilf, Sonnenbraut und Staudensonnenblumen setzen kraftvolle Akzente – eine Komposition, in die man sich versenken und ganz in die Natur eintauchen kann. Und wie aus dem Nichts taucht dann zwischen den sich bewegenden Halmen und Blüten der Kopf eines Buddhas auf: Blickfang und Kontrast in einem, der dem Beet sein gestalterisches I-Tüpfelchen verleiht und in all der Bewegung einen optischen Ankerpunkt bildet.


Garten ohne Grenzen

Dieser Sitzplatz scheint sich direkt in den Baumwipfeln zu befinden. Das liegt natürlich an der Hanglage des Grundstücks, aber auch daran, wie die Gartengestaltung sich die Topografie zunutze macht: Die Terrasse erhielt eine Einfassung aus Sicherheitsglas. Damit ist dieser notwendige Schutz nahezu unsichtbar, und Sitzplatz und Garten rücken optisch so nah wie möglich an die umgebende Natur heran.


Kraut- und Wurzgarten

Tradition modern interpretiert. Ein Wegekreuz unterteilt wie früher üblich diesen Bauerngarten in vier Pflanzbereiche. Die liefern für den Alltag das Gemüse und für den Sonntag den Blumenschmuck. Auf dem Boden: alter Pflasterklinker und wiederverwendeter Granit. Die Hochbeete erleichtern die Arbeit im Nutzgarten und unterstützen optisch die Gliederung. Die Dachbegrünung wertet den Schuppen optisch auf und sorgt gleichzeitig für eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung.


Zusammenhalt

An dieser Stelle des Gartens treffen verschiedene Gestaltungselemente aufeinander: Sitzquader, Wasserbecken, Schotter- und Rasenfläche. Der Wechsel zwischen Rasenstreifen und Nero-Assoluto-Granitplatten nimmt die hier zusammenlaufenden Linien auf, schafft eine harmonische Klammer für all diese Elemente und sorgt für einen sanften Übergang zwischen Rasenfläche und Wasserbecken.


Text
Christiane Stoltenhoff